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By Thomas Linsenmann

Thomas von Aquin wird weithin als einer der wichtigsten theoretischen Vordenker der kirchlichen Magielehre und damit der Hexenverfolgungen angesehen. Der Autor dieses Buches, Benediktiner in der Abtei Sankt Bonifaz in München, stellt nun die Magiologie des Aquinaten zum ersten Mal seit geraumer Zeit in umfassender Weise und auf dem neuesten Stand der theologischen und philosophischen Forschung dar. Er geht auf die naturphilosophischen Voraussetzungen dieser Magiologie ebenso ein wie auf die Überlegungen des Augustinus von Hippo, der wichtigsten Autorität für die gesamte scholastische Lehre von der Magie. Thomas Linsenmann gelingt der Nachweis, daß sich Autoren vom Schlage eines Heinrich Institoris, des Verfassers des "Hexenhammers", zu Unrecht auf die theologische Autorität des heiligen Thomas berufen haben.

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Zur Bedeutung dieser Texte vgl. DAXELMÜLLER, Aberglaube 80, wo aber eigenartigerweise Doct. Chr. Π, 20 fehlt. Brought to you by | New York University Bobst Library Technical Services Authenticated Download Date | 2/18/15 6:36 PM 32 Augustinus beeinflußte3, mag es genügen, seine Lehre darzustellen und mit ausgewählten Beispielen zu belegen. Ferner ist es ebenfalls nicht Ziel dieses Kapitels, eine volkskundliche Betrachtung der magierelevanten Themen bei Augustinus anzustellen. Einerseits wäre der Autor als reiner Theologe hierzu nur in dilettantischer Weise fähig, andererseits soll die Sicht des Bischofs von Hippo zur Abgrenzung der Magie von erlaubter Religiosität respektiert werden, die sich von der volkskundlichen und religionswissenschaftlichen Betrachtungsweise stark unterscheidet.

483, Civ. Dei V, praefatio; Z. 5-8. Dei V, 7; Ζ. 49-54. Civ. Dei V, 8; Ζ. 1-12. Dei V, 8; Ζ. 9 f. TESTER, Astrology 109, THORNDIKE, Attitude 57. Brought to you by | New York University Bobst Library Technical Services Authenticated Download Date | 2/18/15 6:36 PM 44 Augustinus wohl der Zweck des Kapitels - in der stoischen Philosophie wieder. Zum Beleg zitiert er, augenscheinlich aus dem Gedächtnis, eine Stelle aus Senecas Epistula moralis 107, dazu eine Stelle aus Homers Odyssee in der lateinischen Übersetzung Ciceros.

Zeichen können verschiedene Urheber haben; vom Menschen eingesetzte Zeichen können in den Bereich des Aberglaubens und Götzendienstes gehören1, und das ist das Thema unseres Textstückes; hier geht es um das eigentliche Kernproblem der Magie. 1. De doctrina Christiana II, 20 Das zwanzigste Kapitel beginnt mit einer exakten Definition dessen, was Augustinus unter Aberglauben versteht. Aberglaube ist zunächst jede göttliche Verehrung, die Bildern oder Geschöpfen erwiesen wird2, sodann aber auch der 77 78 1 2 Vgl.

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