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By Anders Piltz

Vorwort

Pages 8-10

Der Hintergrund

Pages 11-58

Die Neue Wissenschaft

Pages 59-128

Die Universitäten: shape Und Inhalt

Pages 129-162

Die Scholastik: Die Lehrmeister Und Ihre Schulen

Pages 163-262

Texte

Pages 263-280

Literatur Und Quellen

Pages 281-286

Chronologie

Pages 287-290

Register

Pages 291-300

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Seventh-Century Popes and Martyrs: The Political Hagiography of Anastasius Bibliothecarius

This choice of Latin texts, released in a brand new version with an English translation, attracts at the wealthy hagiographical corpus of Anastasius, papal diplomat, secretary and translator in overdue ninth-century Rome. The texts hindrance debatable figures: Pope Martin I (649-653), whose competition to the imperially-sponsored doctrines of monenergism and monothelitism observed him exiled to Cherson the place he died in 654, and Maximus the Confessor, an japanese monk condemned to endure amputation and exile to Lazica for related purposes in 662.

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Boethius wollte nicht nur übersetzen, sondern auch gleichzeitig eine anwendbare, einheitliche und exakte lateinische Terminologie schaffen, denn die gab es bis dahin noch nicht. Seiner Ansicht nach sollte sich der lateinisch sprechende Philosoph nicht mit schlechteren Instrumenten behelfen müssen, als man sie im Griechischen zur Verfügung hatte. Aber erst bei Abélard fiel diese begrenzte Kenntnis der aristotelischen Lehre auf fruchtbaren Boden. Er erhob die alte Logik zur Wissenschaft. ve tus ars logica vêtus Praedicamenta Peri hermeneias Isagoge 61 Brought to you by | Cambridge University Library Authenticated Download Date | 8/5/15 8:58 AM ftefrf fcrfpam.

397) und auf Augustinus, der ihm geistig verwandt war sowie auf die überragende Gestalt an der Schwelle zwischen Altertum und Mittelalter, den Papst Gregorius den Großen (gest. 604). Die Klosterschulen betrachteten sich selbst als Verwalter eines verpflichtenden Erbteils, das diese Großen hinterlassen hatten. Und was könnte man von einem Verwalter anderes erwarten als Treue? Traditionalismus und Rezeptivität lagen im Wesen der Klosterkultur: Man nahm auf, man machte sich zueigen und man reichte getreulich weiter, ohne etwas zu kürzen oder hinzuzufügen.

Wir achten auch darauf, daß die Verbindungen wiederhergestellt werden und funktionieren. Wir benutzen einen Verband, den man den „ohrenlosen Hasen" nennt. Ob diese Operation tatsächlich durchgeführt wurde und welche Wirkung sie hatte, ist nicht bekannt. In der südlich von Neapel gelegenen Stadt Salerno, seit alters her Kurort, Bischofssitz und Klosterstadt, schlössen sich einige Ärzte zu einem Bund zusammen, um eine organisierte medizinische Ausbildung zu betreiben. Diese Schule sollte die namhafteste medizinische Lehranstalt des Mittelalters werden und zugleich der Prototyp für die medizinischen Fakultäten der Universitäten.

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