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By Marcus Einbock (auth.)

Systeme zur fahrleistungsabhängigen Bemautung des Straßengüterverkehrs auf Autobahnen und Schnellstraßen gewinnen in Europa zunehmend an Bedeutung. Bei Konzeption und Realisierung des kilometerabhängigen Preissystems fand die Perspektive der betroffenen Unternehmen bisher allerdings wenig Beachtung.

Marcus Einbock setzt sich mit den Folgen der Einführung der LKW-Maut für Industrie- und Handelsunternehmen, Logistikdienstleister, Spediteure und Frachtführer auseinander. Basierend auf der Darstellung der Grundlagen zur Bemautung von Verkehrsinfrastrukturen analysiert er die Auswirkungen auf das Informations-, Kontroll- und Planungssystem von Unternehmen. Im Mittelpunkt stehen die Konsequenzen für die Leistungserstellung, die damit verbundenen Kosten und die Wettbewerbsfähigkeit. Abschließend entwickelt und beurteilt der Autor Strategien zur Mautkostensenkung und präsentiert die Ergebnisse einer umfangreichen empirischen Erhebung.

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114 115 Vgl. Aberle / Brenner (1994), S. 183 f Vgl. 116 Erst Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre wurden diese Ideen wieder aufgegriffen und fortentwickelt. a. von Walters117 oder Johnson118. 119 Die entwickelten Staumodelle bestimmen die effiziente Nutzungsmenge sowie den dazugehörigen Optimalpreis. Der Optimalpreis ist der sog. Road Price, der für die Benützung einer Straße erhoben wird. Wie noch zu zeigen sein wird, dienen zwar die grundlegenden Staumodelle der Veranschaulichung der Problematik, jedoch können aber aufgrund der restriktiven Prämissen die Modelle nur eingeschränkt in die Praxis 116 117 118 119 22 Vgl.

Vgl. 82. Vgl. 246 Vgl. 15 f Vgl. 124 ff Vgl. 21 Vgl. 246; Die Benutzungsentgelte im Mittelalter sind eher als eine Art Umsatzsteuer bzw. Verbrauchssteuer anzusehen. Vgl. 44 Bei genauer Betrachtung der deutschsprachigen Literatur zur Bepreisung von Straßen ist festzustellen, dass eine enorme Begriffsvielfalt vorherrschend ist. Gleiche Sachverhalte werden mit unterschiedlichen Begriffen beschrieben und unterschiedliche Sachverhalte mit dem gleichen Wort belegt. So werden Begriffe wie Straßenbenutzungsgebühren, -beiträge, -abgaben, -preise, Mauten, City-Mauten, Staugebühren, Ballungsabgaben, Vignetten oder Road Pricing in Zusammenhang mit der Bepreisung von Straßeninfrastruktur verwendet.

220 Vgl. 64 Das Territorialprinzip besagt, dass die Zahlung einer Abgabe dort erfolgt, wo die Infrastruktur auch tatsächlich in Anspruch genommen wird. Vgl. 3 Die Mineralölsteuer belastet offensichtlich den einzelnen Transportvorgang bzw. das Antriebsmittel des Straßenfahrzeuges und nicht das Straßenfahrzeug selbst, so dass von einer Fahrleistungsabhängigkeit dieser Steuer ausgegangen werden kann. Vgl. 468 Vgl. 72 Vgl. 110 Vgl. 63; Clement (2002), S. 72 Vgl. 79; Damit wird ein Teil des Auslastungsrisikos des Straßennetzes - welches aufgrund der hohen Vorhaltekosten der Straßeninfrastruktur nicht vernachlässigt werden darf vom Staat auf die Kraftfahrzeughalter übertragen.

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