Download Das Haus in der Geschichte Europas: Ein Handbuch by Joachim Eibach, Inken Schmidt-Voges (Hrsg.) PDF

By Joachim Eibach, Inken Schmidt-Voges (Hrsg.)

The guide illustrates a brand new interdisciplinary conceptualization of the class “house” as evoked through present discussions within the social sciences and arts. moreover, it bargains readers a landscape of ecu examine with regards to the ancient dimensions of condominium, loved ones, and domesticity.

Show description

Read Online or Download Das Haus in der Geschichte Europas: Ein Handbuch PDF

Best history_2 books

Seventh-Century Popes and Martyrs: The Political Hagiography of Anastasius Bibliothecarius

This number of Latin texts, released in a brand new version with an English translation, attracts at the wealthy hagiographical corpus of Anastasius, papal diplomat, secretary and translator in past due ninth-century Rome. The texts trouble arguable figures: Pope Martin I (649-653), whose competition to the imperially-sponsored doctrines of monenergism and monothelitism observed him exiled to Cherson the place he died in 654, and Maximus the Confessor, an japanese monk condemned to endure amputation and exile to Lazica for comparable purposes in 662.

Additional resources for Das Haus in der Geschichte Europas: Ein Handbuch

Example text

Frankfurt am Main 2013. 32 Vgl. den Beitrag von Anton Tantner in diesem Band. 33 Ein anderer Ansatz fragt anknüpfend an die Konzepte von Pierre Bourdieu und Anthony Giddens danach, „What buildings do“ (Thomas F. 34 Das Haus figuriert hier als eine ‚strukturierende Struktur‘ und damit quasi als Akteur. Denn Materialität und Räumlichkeit häuslicher Ensembles rahmen und prägen – einmal installiert – die alltäglichen Beziehungen zwischen Menschen drinnen und draußen, den Geschlechtern, den Generationen, Familie und Dienstboten, Mensch und Tier.

So haben besonders Studien anhand von Selbstzeugnissen eher unerwartete Aspekte für die Zeit um 1800 aufgezeigt. Dies betrifft Arbeit, Geselligkeit, soziale Netzwerke und die Frage der Praxis der Emotionalität von Frau und Mann.  Jahrhundert zurückprojiziert. 50 Dazu passt der Befund zur englischen middle class, dass die Geschlechtersphären in der viktorianischen Zeit nicht so klar getrennt waren wie oft angenommen. 52 5 Besuchskultur: das ‚offene Haus‘ der bürgerlichen Eliten Die Frage nach neuen räumlich-sozialen Grenzen während der ‚Sattelzeit‘ betrifft ganz konkret die Formen der Zugänglichkeit der häuslichen Sphäre.

Die Bemühungen totalitärer Staaten um eine Kontrolle der domestic sphere sind nicht nur ein Beleg für deren politische Relevanz, sondern auch ein Indikator für das Interesse des modernen Staates im Allgemeinen an der Familie und anderen Formen häuslicher Beziehungen. Von alten Formen sozialer Kontrolle auf horizontaler Ebene wie etwa Rügepraktiken bleiben im 19. Jahrhundert nur noch Restbestände übrig. Auch kirchliche Institutionen verlieren allmählich an Einfluss. Von der ‚Freisetzung‘ der Familie aus ständisch-obrigkeitlichen Bezügen könnte gerade der Hausvater profitiert haben.

Download PDF sample

Rated 4.91 of 5 – based on 26 votes